Autor: Claudia

Vom schönen Unverständnis auf Reisen

Urlaub auf Mallorca

„Am Allerwichtigsten, für mich jedenfalls, jeder ist ja anders, in einem Land zu sein, wo man die Sprache nicht versteht, weil man ununterbrochen das Gefühl hat, die Leut´ sagen nur angenehme Dinge und reden eigentlich nur wichtige philosophische Sachen. Und wenn man bei uns die Sprache versteht, da hat man das Gefühl, dann glaubt man, sie reden nur lauter Schmarrn. Und so wird der Schmarrn in Spanien für mich philosophisch.“ Vor kurzem bin ich über dieses Zitat von Thomas Bernhard gestolpert und musste schmunzeln.

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Reden ohne was zu sagen

Fühle die Brise der Toskana – so verlockend und einladend klang der Name der Presseveranstaltung. „Ein bisschen was zu erfahren über schöne Urlaubsziele, das wird bestimmt interessant“, dachte ich mir. Doch es kam ganz anders.

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Passend zum Wochenende

„Ich habe gestern drei Kopfschmerztabletten genommen. Eine bevor mein Besuch kam, eine während mein Besuch da war und eine vor dem schlafen gehen.“ Kurze Pause. „Ja, so ist das eben, wenn man säuft und raucht.“ Schweigen. Jetzt der Andere: „Also mir hilft es immer, wenn ich Wasser trinke, bevor ich schlafe.“ „Ja, das stimmt schon, das hilft mir auch.“

Aufgeschnappt im Bus in Spandau, Berlin

 

„Ich bin hier die Chefin“

Foto: Rowohlt Taschenbuchverlag
Foto: Rowohlt Taschenbuchverlag

Zivilisiert, hoch technisiert. Autos, die von alleine fahren, intelligente Stromnetze, Apps, die uns das Leben erleichtern, moderne Kommunikationsmittel, die es uns ermöglichen mit Menschen in Verbindung zu bleiben, die etliche Kilometer entfernt leben. Alles Errungenschaften der Zivilisation. So modern und hoch entwickelt unsere technischen Hilfsmittel sind, so zurückgeblieben scheint unser Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen zu sein. In vielen Fällen verhalten wir uns leider immer noch, wie in der Steinzeit.  Weiterlesen

Eine Prise Leichtigkeit

 

Busfahrer Benedikt mit seiner Frau
Busfahrer Benedikt mit seiner Frau

„Legt euer Gepäck rein, sucht euch schon mal einen Sitzplatz, ich vertraue euch und hole mir erst mal einen Kaffee“, mit diesen Worten nahm uns der Busfahrer Benedikt auf unsere letzte Tour nach Reykjavik mit. Fahrkarten vorzeigen? Mussten wir nicht. Er vertraute uns. Er hatte uns ja auch schon mehrmals auf unserer Reise im Süden Islands von A nach B gebracht. Weiterlesen

Aus unserem Leben als Camper

Warum zelten wir? Das ist eine gute Frage. Hätte man sie mir in Berlin gestellt, hätte ich geantwortet: „Weil es schön ist, unabhängig und flexibel, der Natur nahe zu sein.“ Ja, es ist toll auf diese Weise unterwegs zu sein. Dorthin zu reisen und das Zelt an einem Ort aufzuschlagen, wo es uns gefällt und einfach weiter zu reisen, wenn es uns nach neuen Entdeckungen drängt. Weiterlesen